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Neues auf diesen Seiten

PIP-Brustimplantate aus Frankreich
Informationen zum Thema auf einen Blick

Interview zum Thema PIP-Implantate mit Hilde Schulte, Ehrenvorsitzende der FSH,  in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Emma (23.01.2012)

Jahrelang hat eine Firma aus Frankreich Brustimplantate mit billigem Industriesilikon auch nach Deutschland verkauft. Sie wurden nicht nur für Brustvergrößerungen, sondern auch zum Brustaufbau nach Mastektomie genutzt. Diese Implantate können nicht nur leicht reißen. Laut neuesten Nachrichten kann auch bei unbeschädigter Hülle gesundheitsgefährdendes Innenmaterial aussickern.

Fachgesellschaften und auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) empfehlen daher dringend, Implantate der Firma PIP unbedingt entfernen zu lassen. Das BfArM hat außerdem vor baugleichen Produkten der Firma ROFIL Medro aus den Niederlanden gewarnt.

Die Barmer GEK hat die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema PIP-Implantate zusammengetragen. Es werden unter anderem auch Fragen zur Kostenübernahme bei einer Entfernung und juristischen Folgen wie Anspruch auf Schadenersatz beantwortet:

>>Fragen und Antworten

Gibt es Alternativen zu Silikonimplantaten beim Brustaufbau?

In unserer Broschüre "Brustamputation - wie geht es weiter?" werden die möglichen Methoden des Brustaufbaus ausführlich beschrieben.

Bei der Entscheidung für einen Brustaufbau mit Implantat gilt generell, dass die durchschnittliche Verweildauer eines Implantats nur ca. zehn Jahre beträgt, ggf. also auch viel kürzer sein kann. Das bedeutet, dass nach Ablauf dieser Zeit eine erneute Operation ansteht. Die Ursache hierfür liegt in der Regel nicht in der begrenzten Haltbarkeit des Implantates, sondern Körper und Gewebe verändern sich innerhalb dieses Zeitraums und das Implantat muss daher angepasst werden.

Melden Sie sich bei uns!

Wir bitten alle Frauen, die aufgrund einer Mastektomie ein Brustimplantat tragen, uns Ihre Erfahrungen mitzuteilen: Hatten Sie Schwierigkeiten herauszufinden, welches Implantat Ihnen eingesetzt wurde? Hat man Ihnen bei Nachfragen in der Klinik bereitwillig geholfen? Wurden Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet?
redaktion@frauenselbsthilfe.de

Machen Sie sich ein eigenes Bild!

Hier stellen wir ausgewählte Berichte zum Thema ein, damit Sie sich einen schnellen Überblick über die Informationslage verschaffen können:

Bundesvorstand der Frauenselbsthilfe nach Krebs

Diese Seite wurde zuletzt am 27. Februar 2012 aktualisiert.