11 November Wie gehen wir mit Krebs um - 27.11.2014 Düsseldorf, NRW

Öffentlicher Vortrag, kostenlos. Weitere Informationen gibt es bei http://www.krebsgesellschaft-nrw.de/... weiterlesen


Jazz

Hallo Jazz,
in diesem Zuge wollte ich dich gerne willkommen heißen in unserer Runde.
Deinen Beiträgen entnehme ich, dass du schon einiges hinter dir hast und insgesamt aber eine... weiterlesen


Wie hält man das Warten auf eine endgültige Diagnose bloß aus?

Hallo,
ich hab mich eben grad erst hier im Forum angemeldet und muss mich noch "zurechtfinden" wo ich was anklicken muss und wo ich was schreiben kann...
Also, ich... weiterlesen


GeparSixto

So heißt meine Therapie, 18 wochentliche Gaben von Kyocera, Taxol und Carboplatin. Dann ab 2.oder 3.Gäbe Avistin dreiwöchentlich dazu....

Hat schon jemand Erfahrungen damit? Habe... weiterlesen


Ein Jahr zuvor...

Heute vor exakt einem Jahr, sogar zu ungefähr dieser Uhrzeit, kam ich als Notfall ins Krankenhaus. Und das Schicksal nahm seinen Lauf...
Vor einem Jahr. So lange kommt es mir gar nicht vor und... weiterlesen


Neu hier - Mamma-Ca - erste Chemo schon verkraftet :-)

Ihr Lieben,
ich freue mich, euch entdeckt zu haben, denn in meinem Alltag brauche ich auch den Kontakt zu "Leidensgenossinnen". Im Sommer habe ich (52, verh., 2 Kinder) einen Knoten... weiterlesen


Ein dickes DANKESCHÖN!

Hallo Ihr Lieben,
heute möchte ich einfach mal ein ganz dickes DANKESCHÖN sagen.
Wenige Stunden nachdem ich am 21. August die Diagnose erfahren habe und total verzweifelt... weiterlesen


und wenn OP vorbei ist??

hallo ihr lieben,
meine mutter ist ja gerade noch zu besuch (sie hatte ja auch vor 23 jahren BK und nun metas in der WS) und sie hilft mir, wo sie kann. obwohl sie mit ihren knapp 80 jahren... weiterlesen


Chemobeginn - Bitte weiter Daumen drücken!

Danke für alle guten Wünsche und Gedanken bisher!! weiterlesen


Sie sind raus

Hi Mädels,
wollte Euch nur kurz mitteilen die 2 Weisheitszähne sind raus. Danke fürs... weiterlesen


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Ihr Leistungsanspruch gegenüber den Gesetzlichen Krankenkassen

 

Versorgung mit Heilmitteln

Heilmitteln sind beispielsweise Massagen, Lymphdrainage, medizinische Bäder, Krankengymnastik, Sprach- und Ergotherapie. Die Heilmittel müssen für den Therapieerfolg notwendig sein und vom Arzt verordnet werden. Das ist der Fall, wenn Heilmittel eine Krankheit oder die mit ihr verbundenen Beschwerden lindern, eine Schwächung der Gesundheit, die in absehbarer Zeit zu einer Krankheit führen könnte, beseitigen oder Pflegebedürftigkeit vermeiden oder mindern.

Manuelle Lymphdrainage

Bei der Behandlung von Lymphödemen sind zwei verschiedene Verordnungsgruppen beteiligt: Dies sind zum einen die Hilfsmittel (z.B. Bestrumpfung) und zum anderen die Heilmittel (Manuelle Lymphdrainage). Manuelle Lymphdrainagen (MLD) sind nach dem neuen Heilmittelkatalog verordnungsfähig bei Lymphödem nach Brust-Amputation mit Lymphknotenentfernung und bei Tumorpatienten als Erst-, Folge- und Langfristverordnung
ab Stadium I und zwar je 6 bis 10 x pro Verordnung.

Der Regelfall (hier wird nur das Stadium I betrachtet) gibt die Anzahl von Behandlungen
vor, mit denen das Therapieziel erreicht werden soll. Beim Lymphödem sind 50 Behandlungen für den Regelfall vorgesehen. Danach muss eine zwölfwöchige Therapiepause erfolgen, bevor ein neuer Regelfall beginnt.

Wenn zur Erreichung des Therapieziels die im Heilmittelkatalog als Regel festgelegte Höchstzahl der Behandlungen nicht ausreicht, wie es bei einem Lymphödem Stadium II oder III der Fall ist, können die Ärzte eine Verordnung außerhalb des Regelfalls ausstellen. Die Patientin erhält dann eine langfristige Genehmigung, ohne dass dafür eine erneute Überprüfung des Behandlungsbedarfs erforderlich ist (Neufassung der Heilmittel-Richtlinie von 2011). Diese Genehmigung gilt für mindestens zwölf Monate. Der Antrag muss von der Patientin gestellt werden und die Krankenkasse muss innerhalb von vier Wochen entscheiden. Sofern diese Frist nicht eingehalten wird, gilt der Antrag
als genehmigt.

Da es keinen Goldstandard für die Diagnosestellung des Lymphödems gibt und gleichzeitig die Krankenkassen die Möglichkeiten haben, bei Überschreitung der Richtgrößen Regressforderungen an den Arzt zu stellen, bestand bisher die Gefahr, dass Verordnungen nicht bedarfsgerecht erfolgten, sondern sich an der Budgetierung orientierten. Im November 2012 hat der Gemeinsame Bundesausschuss ein Merkblatt zur Vereinfachung der Genehmigungsverfahren für langfristige Heilmittelbehandlungen herausgegeben. Ärzte laufen nun bei den auf dem Merkblatt enthaltenen Indikationen nicht Gefahr, dass sie hier in Regress geraten. Zu diesen Indikationen gehört im Bereich der bösartigen Erkrankungen die Lymphdrainage bei chronischen Lymphabfluss-Störungen; Leitsymptomatik: chronisches schmerzloses oder schmerzhaftes länger bestehendes bzw. dauerhaft
manifestes Lymphödem.

(Soziale Informationen 2013)