Selbsthilfe ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Sie wird im Gesundheitsbereich vor allem dann wichtig, wenn eine lebensbedrohliche Situation entsteht, für die das Gesundheitssystem nur unzureichende Versorgungsleistungen zur Verfügung stellt. Deshalb ist das Leitmotiv der Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) die Hilfe zur Selbsthilfe.
Als krebskranke Menschen unterstützen wir andere Betroffene darin, die vorhandenen, eigenen Ressourcen zu erkennen und zu nutzen. Unsere vielfältigen Erfahrungen bieten wir als Hilfestellung und Orientierung an, um Ängste zu überwinden und Selbsthilfe zu ermöglichen. Aus der erlebten Kompetenz heraus sind wir bei einer Krebserkrankung mit ihren möglichen Einschränkungen und Verlusten Experten in Fragen der Alltags- und Lebensgestaltung. Es ist uns wichtig, dass Betroffene ihre Lebensqualität und ihre soziale Integration erhalten oder wiedererlangen können.
Wir kennen die Wege und Strukturen unseres Gesundheitssystems. Wir wollen Betroffene befähigen, an der Therapieentscheidung und der Erreichung des Therapiezieles mitzuarbeiten und ihren individuellen Weg der Behandlung und Krankheitsbewältigung zu finden und zu gehen.
In allen Phasen der Erkrankung sind wir für Betroffene da, wir lassen sie in keiner Situation allein. Denn zwischen Menschen, die Vergleichbares durchlitten und bewältigt haben, kann ein anderes Vertrauensverhältnis entstehen als zu professionellen Helfern.
In dieser Rubrik finden Sie viele Informationen darüber, was wir konkret für die Erreichung dieser Ziele tun.