An eines von 12 Zentren für familiären Brust- und Eierstockskrebs in Ihrer Nähe:
1. Brustzentrum der Charité - Zentrum Familiärer Brustkrebs,
Leiter: Prof. Dr. Achim Schneider
Charitéplatz 1
10117 Berlin Telefon 0 30 / 450 564 272
2. Klinik u. Poliklinik für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe der Uni Köln
Zentrumssprecher und Stiftungsprofessorin der Deutschen Krebshilfe:
Prof. Dr. Rita Schmutzler
Kerpener Str. 34
50931 Köln Telefon: 02 21 / 4 78 - 86 509
3. Universitätsklinikum Carl Gustav an der TU Dresden
Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Zentrumssprecher: Prof. Dr. Wolfgang Distler
Fetcherstr. 74
01307 Dresden Telefon 03 51 / 4 58 - 28 64
4. Frauenklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf
Zentrumssprecher: Dr. Carolin Nestle-Krämling, Dr. Dieter Niederacher
Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf Telefon 02 11 / 8 11 75 40
5. MH Hannover, Institut für Zell- und Molekularpathologie
Zentrumssprecher: Prof. Dr. Brigitte Schlegelberger
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover Telefon 05 11 / 5 32 - 45 29
6. Institut für Humangenetik der Uni Heidelberg
Zentrumssprecher: Prof. Dr. Claus R. Bartram
Im Neuenhainer Feld 344a
69120 Heidelberg Telefon 0 62 21 / 56 50 87
7. Universitätsfrauenklinik Kiel
Zentrumssprecher: Prof. Dr. Walter Jonat, Prof. Dr. Norbert Arnold
Michaelisstr. 16
24105 Kiel Telefon 04 31 / 5 97 20 - 71
8. Institut für Humangenetik der Uni Leipzig
Zentrumssprecher: Prof. Dr. Ursula Froster
Philipp-Rosenthal-Str. 55
04103 Leipzig Telefon 03 41 / 9 72 38 00
9. Frauenklinik rechts der Isar der Technischen Uni München
Zentrumssprecher: Prof. Dr. Marion Kiechle, Prof. Dr. Alfons Meindl
Ismaninger Str. 22
81675 München Telefon 0 89 / 41 40 - 24 46 oder 0 89 / 41 40 -74 06
Universitätsfrauenklinik im Klinikum Großhadern
An der Ludwigs-Maximilian-Universität
Marchionistr. 25
81377 München Telefon 0 89 / 70 95 - 7571
10. Institut für Humangenetik der Uni Münster
Zentrumssprecher: Prof. Dr. P. Wieacker
Vesaliusweg 12 - 14
48149 Münster Telefon 02 51 / 8 35 54 - 24 oder 02 51 / / 8 35 54 - 13
11. Frauenklinik und Poliklinik der Uni Ulm
Zentrumssprecher: Prof. Dr. Rolf Kreienberg
Prittwitzstr. 43
89075 Ulm Telefon 07 31 / 50 02 - 76 06
12. Abt. für Medizinische Genetik im Institut für Humangenetik der Uni Würzburg
Und Frauenklinik d er Uni Würzburg
Zentrumssprecher: Prof. Dr. Timo Grimm, Prof. Dr. Johannes Dietl,
Biozentrum, Am Hubland
97074 Würzburg Telefon 09 31 / 888 - 40 84
Ziel der interdisziplinären Beratung in diesen Zentren ist, die Ratsuchenden in die Lage zu versetzen, eine eigenständige Entscheidung darüber zu treffen, wie sie mit ihrem genetischen Risiko umgehen wollen. D. h. ob sie eine molekulargenetische Diagnostik wünschen, ob sie überhaupt wissen wollen, ob sie eine genetische Veranlagung haben und falls die Veranlagung vorliegt, welche präventiven Maßnahmen für sie in Frage kommen.
Folgende Inhalte stehen bei der Beratung im Vordergrund:
Entnommen aus „Management des Mammakarzinoms" 3. Auflage, Springer-Verlag
Humangenetische Beratung:
- Bestimmung des individuellen genetischen Risikos, die Erhebung eines Stammbaumes über mindestens drei Generationen,
- Aufklärung über die Möglichkeiten, Grenzen und Konsequenzen einer molekulargenetischen Untersuchung,
- Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung für oder gegen die genetische Analyse,
- Erklärung des Ergebnisses der molekulargenetischen Untersuchung,
- Bewertung der Konsequenzen für die Ratsuchende und die weitere Familie, insbesondere für die eigenen Kinder.
Gynäkologische Beratung
- Aufklärung über Möglichkeiten, Chancen und Risiken präventiver Optionen, insbesondere Früherkennung sowie medikamentöse und operative Maßnahmen,
- Aufklärung über die Prognose und Therapie von genetisch bedingten Karzinomen,
- Aufklärung über vermeidbare zusätzliche Risiken für die Entstehung von genetisch bedingten Karzinomen.
Psychoonkologische Beratung
- Beurteilung der psychosozialen Situation und Identifikation von Ratsuchenden, die eine psychologische Beratung und ggf. auch Behandlung benötigen,
- Hilfestellung bei Entscheidungsschwierigkeiten (bez. Gentest und präventiver Operationen),
- Hilfestellung bei der Bewältigung belastender Lebensumstände, z. B. Tod oder schwerer Krankheit, für die Ratsuchende und ihre Angehörigen,
- Psychosoziale Prävention (Lebensführung); psychotherapeutische Nachsorge bei Personen mit emotionalen Problemen nach dem Gentest.



