Qualitätsentwicklung und Führungskompetenz
in der Frauenselbsthilfe nach Krebs, Bundesverband e.V.
Ausgangslage und Zielsetzung:
Die Entwicklungen im Gesundheitssystem wie z.B. die Zunahme chronischer Erkrankungen, die Fortschritte in Diagnostik und Therapie oder die Kosteneinsparungen bei Krebserkrankungen führen dazu, dass die Fragen der PatientInnen immer vielfältiger werden. Damit steigen auch die Anforderungen an gesundheitsbezogene Selbsthilfeorganisationen (SHO),
deren Ziel es v.a. ist, Betroffenen Beistand zu leisten und unabhängige Informationen bereitzustellen. Gleichzeitig hat die Selbsthilfe u.a. durch die Pflichtförderung von Seiten der Sozialversicherungsträger (§ 20 SGB V in 2000) und durch die Möglichkeiten der Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss (§ 140 f SGB V GMG in 2004) eine Aufwertung erfahren. Sie ist heute ein integrativer Bestandteil und wesentlicher Akteur im Versorgungssystem. Damit werden Fragen der Qualitätsentwicklung, der strategischen Positionierung und des Aufbaus tragfähiger Netzwerke bedeutsam.
Eine engere Zusammenarbeit mit Medizinern z.B. soll dazu führen, dass sich fachliche Expertise und Betroffenenkompetenz im Sinne der Patienten ergänzen und gegenseitig befruchten.
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