Neues auf diesen Seiten

Logo der Deutschen Krebshilfe

Unter der Schirmherrschaft und
mit finanzieller Förderung der Deutschen Krebshilfe e.V.




Logo gesundheitsziele.de

Gesundheitspolitische Interessenvertretung

Bis zum Jahr 2001 war der Blick der Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) vor allem nach innen gerichtet. Mit der Ergänzung des 5-Punkte-Programms der FSH um einen sechsten Punkt rückt seitdem die gesundheits- und sozialpolitische Lobbyarbeit als aktive Interessenvertretung Krebskranker immer stärker in den Fokus.

Gesundheits- und sozialpolitische Lobbyarbeit heißt für die FSH, die Interessen Krebsbetroffener nachhaltig zu vertreten – gegenüber der Ärzteschaft, den medizinischen Fachgesellschaften, den Krankenkassen, der Pharmaindustrie und der Gesundheitspolitik. Mit unserer bundesweiten Präsenz und den daraus resultierenden umfangreichen und vielfältigen Erfahrungen und Kenntnissen nehmen wir überall dort Einfluss, wo Weichenstellungen für krebskranke Menschen vorgenommen, Versorgungskonzepte entwickelt und Kostenbudgetierungen festgelegt werden.

Hilfreich war in dieser Hinsicht die Einführung der Pflichtförderung von Seiten der Sozialversicherungsträger (§ 20 SGB V) im Jahr 2000 und der Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss (§ 140 f SGB V GMG) im Jahr 2004. Durch diese Maßnahmen des Staates hat die Selbsthilfe eine wesentliche Aufwertung erfahren. Sie ist heute ein integrativer Bestandteil und wesentlicher Akteur im Versorgungssystem.

Wir vertreten die Interessen von Patienten

  • im Patientenbeirat der Deutschen Krebshilfe,
  • im Patientenforum der Bundesärztekammer,
  • im Beirat der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS),
  • im Kooperationsverbund Krebsregiste.

Mitglieder der FSH wirken mit

  • in Arbeitsgruppen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA),
  • in Arbeitsgruppen des Nationalen Krebsplans: AG 1 „Weiterentwicklung der Früherkennung“, AG 2 „Versorgung“ und AG 4 „Patientenorientierung“,
  • in der Zertifizierungskommission Brustzentren und Onkologische Zentren der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG),
  • in der Leitlinienarbeit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF),
  • im Kooperationsverbund Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister (KoQK),
  • im Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ).