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Unter der Schirmherrschaft und
mit finanzieller Förderung der Deutschen Krebshilfe e.V.




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Kooperationen und Netzwerke

In den nunmehr fast 35 Jahren unserer Arbeit haben wir immer wieder erlebt, dass wir gemeinsam mit anderen noch mehr bewegen können. Die kooperative Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Akteuren des Gesundheitssystems war und ist uns immer ein wichtiges Anliegen. Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz, sondern als Partner der professionellen Helfer in Krebsfrüherkennung, -diagnostik, -therapie und -nachsorge.

Kooperation mit Kliniken/zertifizierten Zentren

Kooperation mit Zentren – vom Organzentrum bis zum Comprehensive Cancer Center (CCC) – gehört schon fast zur alltäglichen Arbeit in unserem Verband. In den Kliniken sind wir als Ansprechpartnerinnen für Patientinnen und Patienten gefragt und werden in Qualitätszirkeln und anderen wissenschaftlichen Gremien als Vertreterinnen von Patienteninteressen geschätzt.

   Kooperationsvereinbarung Muster

Fachausschüsse

Die FSH hat zwei Fachausschüsse eingerichtet: den Fachausschuss „Gesundheitspolitik“ und den Fachausschuss „Qualität“. Deren Mitglieder, die aus allen Bereichen des Gesundheitswesens kommen (z.B. niedergelassene Ärzte, Kliniker, Krankenkassen, Sozialarbeiter, Pflege etc.), sichern nicht nur den kritischen Blick von außen und unterstützen unsere Arbeit ehrenamtlich durch fachliche Expertise. Sie bieten auch den Zugang zu vielen für Patientinnen und Patienten relevanten Bereiche des medizinischen und gesundheitspolitischen Systems. Alle zwei Jahre berufen wir die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Ausschüsse neu.

Netzwerke für seltene Krebserkrankungen

Nicht selten hören wir im System (sowohl von professioneller Seite, als auch von Seiten der Betroffenen) Klagen darüber, dass jemand mit einer seltenen Krebserkrankung kaum oder auch gar keine Möglichkeiten hat, sich auszutauschen und die wertvolle Unterstützung Gleichbetroffener in Anspruch zu nehmen. Diesem Missstand hat sich die FSH angenommen. Zielsetzung der nächsten Jahre ist es, unser Knowhow von fast 35 Jahren Selbsthilfearbeit zur Verfügung zu stellen und den Aufbau unterschiedlichster Netzwerke unter unserem Dach zu ermöglichen.

Unser Ziel ist es, ein tragendes Netz zu knüpfen, das Betroffenen und deren Angehörigen Hoffnung vermittelt und vielfältige Perspektiven für den eigenen Weg der Krankheitsbewältigung eröffnet. Da, wo von den engagierten Betroffenen eine Selbstständigkeit über einen eigenen Verein gewünscht ist, pflegen wir eine gute Zusammenarbeit. Ein Beispiel hierfür stellt das BRCA-Netzwerk dar, das seine Starthilfe durch die FSH bekommen hat und seit Anfang 2010 auf eigenen Beinen stehen kann. Im Aufbau ist derzeitig ein Netzwerk für Männer mit Brustkrebs, dem sicherlich weitere, ähnliche Projekte folgen werden.