FSH-Projekt "Leben mit Metastasen" geht in die nächste Runde

30. Juli 2020 - Frauen mit einer metastasierten Erkrankung haben besondere Bedürfnisse und wünschen sich Unterstützung, die über das bisherige Angebot der Selbsthilfe hinausgeht. Das ist das Ergebnis einer von der Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) initiierten Umfrage, die am Lehrstuhl für Selbsthilfeforschung ausgewertet wurde. 

Vor diesem Hintergrund haben wir ein weiterführendes Forschungsprojekt erfolgreich beantragt, das von der Stiftung Deutsche Krebshilfe finanziert und im Herbst 2020 beginnen wird.

Im Rahmen des Projektes „Mutig, bunt, aktiv leben mit Metastasen“ geht es ab Januar 2021 im Wesentlichen um zwei Angebote für Frauen mit einer metastasierten Brustkrebserkrankung: wöchentlich stattfindende Online-Selbsthilfegruppen-Treffen, die jeweils von einer ehrenamtlichen Online-Moderatorin z. T. mit Unterstützung einer/s Psychoonkologin/en durchgeführt werden, und vier stärkende Wochenendveranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte 2021.

Die Treffen der Online-Selbsthilfegruppen sollen von selbst betroffenen Frauen ehrenamtlich – zum Teil mit Unterstützung von erfahrenen Psychoonkologinnen – moderiert werden. Dieses Team wird zurzeit gesucht. Um alle Interessierten gut auf diese Aufgabe vorzubereiten, bietet die FSH eine zweitägige Qualifizierung in Form eines Online-Seminars per Zoom an. Vermittelt werden Kenntnisse über die technische Seite der Online-Kommunikation und die Möglichkeiten der Gesprächsführung. 

Wer Interesse an dieser Aufgabe hat, kann sich gern in der Bundesgeschäftsstelle der FSH melden: veranstaltungen@frauenselbsthilfe.de. Eine Einladung mit weiterführenden Informationen zur Qualifizierungsmaßnahme wird Mitte September 2020 verschickt.

Internetredaktion der FSH