Essen - Familiengruppe

Wer wir sind:

Onkolauf

Seit Februar 2011 gibt es in der FSH nach Krebs in Essen ein besonderes Angebot – die Familiengruppe.

Wir sind z.Zt. ca.15 Familien / Alleinerziehende mit Kindern, die sich einmal monatlich treffen.

Eine Krebserkrankung bedeutet immer einen schwerwiegenden Einschnitt in das ganze Leben des Erkrankten. Aber es sind nicht nur die Patienten selbst betroffen, sondern die gesamte Familie, auch und besonders die Kinder! Deshalb laden wir von Krebs Betroffene und auch deren Partner und Kinder ein. Natürlich ist es ebenso möglich, dass nur einzelne Familienmitglieder in die Gruppe kommen. Unser Angebot wird auch von Männern gut angenommen, obwohl diese sonst in Selbsthilfegruppen nicht so stark vertreten sind.

Die Themen, die hier besprochen werden, sind u.a.:

  • Umgang mit Kindern
  • Auswirkungen der Erkrankung auf die Partnerschaft
  • Unterstützungsangebote für Familien

Bei jedem Treffen stehen die aktuellen Fragen und Anliegen der Teilnehmer jedoch im Vordergrund. Im Laufe des Jahres lädt die Gruppe nach Absprache Referenten zu bestimmten Themen ein, z.B. gab es bereits einen Vortrag zum Thema „Altersgerechte Kommunikation mit Kindern“.

Wann und wo wir uns treffen:

Jeden 1. Samstag im Monat (14 - 16 Uhr)
in der Kruyk-Stiftung
Am Brandenbusch 6a
45133 Essen

Ansprechpartnerinnen:

Familiengruppe Essen Team

Christiane Micek
0201 – 5206076
christiane.micek (at) gmail.com

Dr.  med. Jessica Schloth
jessica.schloth (at) gmx.de

Susanne Kohler
kohsus (at) web.de

Was wir tun

Familengruppe Essen 2

Um beiden Elternteilen eine entspannte und regelmäßige Teilnahme an den Treffen
zu ermöglichen, haben wir uns aktiv um eine Kinderbetreuung bemüht. Eine gelernte Erzieherin und eine angehende Pädagogin kümmern sich, parallel zur Elterngruppe, um die Kinder und Jugendlichen. Dafür stehen ein Gruppenraum und der angrenzende Garten zur Verfügung. Die Kinder sind im Alter von zwei bis 17 Jahren.

Schon nach kurzer Zeit hat sich, nicht nur zwischen den Kindern einer Altersgruppe, sondern auch zwischen den älteren und jüngeren Kindern, ein echtes Gruppengefühl entwickelt. Die Kinder spielen miteinander und haben Spaß, aber sie tauschen sich auch untereinander aus und nehmen wahr, dass es auch andere Familien gibt, in denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist und sie nicht alleine sind.

Durch zusätzliche gemeinsame Aktivitäten, fördern wir den Austausch der Familien untereinander und stärken den Zusammenhalt der Gruppe. So gab es z.B. ein Sommerfest, eine Adventsfeier, lustiges Ostereiersuchen, Rudel-Gucken zur Fußball-EM, einen Brunch, wir haben gemeinsam am Onkolauf teilgenommen und nicht zu vergessen, die Familienwochenenden in einer Jugendherberge, ca. einmal im Jahr. An diesen Wochenenden  arbeiten wir zu einem bestimmten Thema  in verschiedenen Workshops miteinander. Daneben haben wir natürlich auch Zeit zum Spielen, Basteln, Spazierengehen… Das ist immer ein echtes Highlight für uns und entwickelt unser Gemeinschaftsgefühl spürbar weiter.

Neben dem Austausch von Erfahrungen und ganz viel Spaß und Freude, gehört aber auch  die  Auseinandersetzung mit fortschreitender Krankheit, Tod und Trauer dazu. Wir stehen auch in schweren Zeiten zueinander und lassen niemanden allein, mit seinen Sorgen und Nöten.

Was wir uns wünschen:

Kletteraktion

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass eine Krebserkrankung immer die ganze Familie betrifft. Wir wollen dazu beitragen, dass sich dieses Wissen in immer mehr Köpfen langsam durchsetzt und sich auch ganz praktisch niederschlägt, in Institutionen und Vereinen, bei Ärzten, Pädagogen und natürlich in der Selbsthilfe.

Die Situation von Kindern, deren Mutter oder Vater an Krebs erkrankt ist, wird oft unterschätzt und nicht ausreichend berücksichtigt. Wir als Familiengruppe unterstützen die Familien dabei, ihren individuellen Weg mit einer Krebserkrankung zu finden und fördern den Austausch der Familien untereinander.

Und – wir sind richtig stolz auf unsere Gruppe. Deshalb hoffen wir, dass wir  Vorbild sein können, und sich weitere Gruppen für Familien in anderen Städten bilden.

Mutmachgeschichten

Jessica

Kurz vor der Geburt ihres zweiten Kindes wird bei Jessica ein Hodgkin-Lymphom diagnostiziert. Trotz der Erkrankung kann sie ihr Kind normal und gesund zur Welt bringen. Direkt nach der Geburt beginnt sie eine Chemo-Therapie, die erfolgreich verläuft. Jessica gelingt nach der Rehabilitation die Rückkehr ins Berufsleben. Sie arbeitet wieder als Ärztin.

Zum Video von Jessica

Unser Spendenkonto

Deutsche Skatbank
Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG
IBAN: DE54 8306 5408 0004 8532 45
BIC: GENODEF1SLR

Zuletzt aktualisiert am: 15. Januar 2018
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