Wir freuen uns sehr: Unsere frühere Bundesvorsitzende Hedy Kerek-Bodden ist mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigt damit ihr großes Engagement für die Krebs-Selbsthilfe und die Beteiligung von Patientinnen und Patienten in Forschung, Versorgung und Gesundheitspolitik.
Hedy Kerek-Bodden ist seit 2013 Mitglied der Frauenselbsthilfe Krebs. Neben der Leitung der Krefelder Gruppe war sie im FSH-Landesvorstand Nordrhein-Westfalen aktiv und von 2016 bis 2024 im FSH-Bundesvorstand, vier Jahre davon Bundesvorsitzende. In dieser Zeit hat sie unsere Arbeit als eine von Deutschlands größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisationen entscheidend mitgeprägt – immer mit einem klaren Fokus: Betroffene stärken, ihre Stimme hörbar machen und ihre Erfahrungen in Entscheidungen einbringen.
Beruflich kommt Hedy aus der Forschung und Gesundheitsökonomie. Diese fachliche Expertise verbindet sie mit ihrer eigenen Erfahrung als Brustkrebsbetroffene – eine Kombination, von der die FSH, die Krebs-Selbsthilfe insgesamt und viele Patientengremien bis heute profitieren.
Auch über die FSH hinaus setzt sie sich auf vielen Ebenen für Menschen mit Krebs ein, etwa im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), im Vorstand der Deutschen Krebsgesellschaft, im Nationalen Krebsplan und in der Nationalen Dekade gegen Krebs. Seit 2024 ist sie außerdem Mitglied des Deutschen Ethikrats.
Hedy versteht die Auszeichnung ausdrücklich auch als Würdigung für alle Ehrenamtlichen in der Krebs-Selbsthilfe – für alle, die zuhören, begleiten, Mut machen und die Interessen von Betroffenen vertreten.
Wir danken Hedy Kerek-Bodden von Herzen für ihren langjährigen, unermüdlichen Einsatz für unsere Sache und für alle Menschen mit Krebs.
