Fragebogen „LEBEN mit Metastasen“

Cover Soziale Informationen 2016

Danke für Ihr Ausfüllen des Fragebogens der Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) „LEBEN mit Metastasen“. Der Dank gehört an den Anfang, so Claudia Altmann-Pospischek – Botschafterin des FSH-Projektes „LEBEN mit Metastasen“; Brustkrebsaktivistin, Bloggerin und Autorin, die Mut und Hoffnung schenken will und PatientInnen mit Metastasen dazu aufruft, an der Befragung teilzunehmen. 

„Der Krebs ist mein Beifahrer – ich werde ihn nicht mehr los. Aber ich sitze hinter dem Steuer und gebe die Richtung und das Tempo vor“ – diese Metapher beschreibt wohl am besten, wie sich mein Leben mit fortgeschrittenem Brustkrebs anfühlt.

Im Zuge meines Engagements lernte ich die liebe Sylvia Brathuhn, Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs, kennen und schätzen. Auf dem FSH-Kongress 2018 in Magdeburg, war ich eingeladen, zwei Workshops zum Thema „LEBEN mit Metastasen“ zu leiten. Eine aufregende und überwältigende Erfahrung!  

Der Umgang mit Menschen, die mit einer metastasierten Krebserkrankung leben, ist innerhalb der einzelnen Selbsthilfegruppen oft ein schwieriges Thema, das künftig mehr Beachtung finden soll. Das erklärte Ziel des Projektes „LEBEN mit Metastasen“: Betroffene Frauen und Männer auf ihrem Weg bestmöglich zu begleiten.  

Aus diesem Grund hat die Frauenselbsthilfe einen Fragebogen für PatientInnen mit Metastasen entwickelt. Die FSH möchte ein Angebot zur Verfügung stellen, welches aus der Perspektive der Betroffenen heraus entsteht und auch darauf ausgerichtet ist. 

Und hier kommen Sie ins Spiel: 
Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit und füllen Sie den Fragebogen aus! Ich danke Ihnen jetzt schon für Ihre Unterstützung und freue mich sehr, an diesem wertvollen Projekt mitarbeiten zu dürfen.

Hier geht es zum Online-Fragebogen „LEBEN mit Metastasen“.

Fragebogen "Leben mit Metastasen" als PDF".

Die Umfrage läuft bis zum 15. Mai 2019!

Warum ich Botschafterin bin? Meine Diagnose kam 2013 aus dem Nichts und zog mir sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Mein winziges Mammakarzinom hatte bereits in die Leber und in die Knochen gestreut. Das alles ohne genetische Prädisposition und trotz regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen. Prognostizierte Durchschnittsüberlebenszeit: zwei bis vier Jahre. Über mir stürzte die Welt ein und riss mich zu Boden – nichts war mehr so wie zuvor. Was folgte, war ein kräftezehrender Therapiemarathon gepaart mit einer enormen psychischen Belastung. Doch das Leben ging weiter. Anders. Schneller. Härter.  

Im Laufe der Zeit schaffte ich es, meine Krankheit als Teil von mir zu akzeptieren, wieder aufzustehen und nach vorne zu blicken. Getragen von viel positiver Energie und ausgestattet mit jeder Menge Lebensfreude, Zähigkeit und Optimismus, gelang es mir den Krebs halbwegs in die Schranken zu weisen. Wie es weitergehen wird? Gute Frage – irgendwann wird er mit Sicherzeit wieder irgendwo in meinem Körper wuchern – aber bis dahin will ich zweierlei: mein Leben in vollen Zügen genießen und andere metastasierte Patientinnen mit meinen Aktivitäten unterstützen.  

Ich wünsche der FSH viel Erfolg bei diesem weitblickenden Projekt und allen betroffenen Frauen und Männern in naher Zukunft geeignete Selbsthilfeangebote, die sie bestmöglich unterstützen!“ 

Herzlichst, 
Claudia Altmann-Pospischek

www.facebook.com/claudiascancerchallenge 

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