Tipps zur Antragsstellung

  1. Geben Sie nicht nur die Grunderkrankung, sondern auch alle zusätzlichen Beeinträchtigungen (z. B. Gleichgewichtsprobleme aufgrund einer Polyneuropathie) und Begleiterscheinungen (z. B. deutliche Einschränkungen der Konzentrations- und Merkfähigkeit, Fatigue usw.) an.
  2. Listen Sie Kliniken und Ärzte auf, die am besten über die angeführten Gesundheitsstörungen informiert sind.
  3. Sprechen Sie die Antragstellung mit dem behandelnden Arzt ab. Der Arzt sollte in den Befundberichten die einzelnen Auswirkungen der Erkrankung (z. B. körperliche Belastbarkeit) detailliert darstellen. Diese Kriterien, nicht allein die Diagnose, entscheiden über den Grad der Behinderung.
  4. Reichen Sie bereits vorhandene ärztliche Unterlagen gleich bei Antragstellung mit ein, z. B. Krankenhausentlassungsbericht, Reha-Bericht, alle die Behinderung betreffenden Befunde in Kopie.
  5. Fügen Sie ein möglichst aktuelles (Pass-)Foto an.

Geprüft:  März 2022/ Frauenselbsthilfe Krebs