Behandlungsleitlinien

Onkologische Behandlungsleitlinien werden seit dem Jahr 2008 erstellt mit dem Ziel, Ärzten und Patienten die Entscheidungsfindung für die Behandlung in spezifischen Krankheitssituationen zu erleichtern. Anders als z.B. die Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses sind Behandlungsleitlinien für den Arzt nicht bindend. Sie sollen ihm aber als Richtschnur dienen. Wichtig ist, dass die Behandlung stets an die individuelle Situation der Patienten angepasst und neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die noch nicht in die Leitlinien aufgenommen wurden, berücksichtigt werden können.

Der Begriff der Leitlinie unterliegt keiner Normierung, weshalb sie von sehr unterschiedlicher Qualität sein können. Die  Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hat daher ein System entwickelt, nach dem Leitlinien in drei Entwicklungsstufen von S1 bis S3 klassifiziert werden, wobei S3 die höchste Qualitätsstufe ist. Bei den innerhalb des Leitlinienprogramms Onkologie erstellen Leitlinien handelt es sich immer um S3-Leitlinien.

 Medizinische Leitlinien des Leitlinienprogramms Onkologie

Seit einiger Zeit werden parallel zu den medizinischen Leitlinien auch sogenannte Patientenleitlinien erstellt, die speziell auf die Informationsbedürfnisse von Patientinnen und Patienten ausgerichtet sind.

 Patientenleitlinien des Leitlinienprogramms Onkologie

Zuletzt aktualisiert am: 07. Juni 2016
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