Fünfmalige Boxweltmeisterin wird FSH-Botschafterin

Cover Soziale Informationen 2016

Magdeburg, 25. August 2017 – Eine Geschichte, die Menschen mit einer Krebserkrankung Mut machen kann, ist die der fünfmaligen Boxweltmeisterin Esther Schouten. Die 39-jährige Niederländerin erkrankte vor einigen Jahren an Krebs und gewann nach Abschluss der notwendigen Therapien noch weitere Titel im Boxen. Am Samstag wurde sie als offizielle Botschafterin der FSH (Frauenselbsthilfe nach Krebs), einer der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisationen Deutschlands, auf einer Pressekonferenz in Magdeburg vorgestellt. Den Rahmen der Veranstaltung bildete der dreitägige FSH-Bundeskongress, der seit vielen Jahren Ende August in der Landeshauptstadt stattfindet.

„Esther Schouten kann die Anliegen unserer Organisation wunderbar vertreten“, freut sich Dr. Sylvia Brathuhn, FSH-Bundesvorsitzende, über deren Engagement. „Sie zeigt, dass es nach einer Krebserkrankung gut weitergehen kann, auch wenn man bereits in jungen Jahren erkrankt.“ Dass es sich bei Wahl der Botschafterin um eine Spitzensportlerin handelt, ist kein Zufall. „Insbesondere bei hormonabhängigen Krebsarten kann Sport zum Therapieerfolg beitragen“, erläutert Dr. Brathuhn. „Außerdem wirkt jede Art von Bewegung – ob allein oder in der Gruppe – stimmungsaufhellend und damit antidepressiv.“ Das Motto der Organisation lautet in diesem Jahr daher auch „FSH – Wir bewegen!“.

Esther Schouten möchte sich als FSH-Botschafterin gern für die Belange der Krebs-Selbsthilfe engagieren. „Menschen mit einer Tumorerkrankung brauchen häufig mehr als nur die richtige medizinische Behandlung“, weiß sie aus eigener Erfahrung. „In der FSH werden sie aufgefangen, informiert und begleitet. Ich möchte mich – auch über die Grenzen hinweg – dafür einsetzen, dass noch mehr Betroffene davon erfahren.“

Auch Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen findet die Angebote der FSH unverzichtbar für Erkrankte. Daher hat er den Teilnehmern des Bundeskongresses in diesem Jahr eine Videobotschaft gesendet, in der er die Bedeutung des großen ehrenamtlichen Engagements der FSH-Mitglieder betont und sie zum Weitermachen motiviert.

Der jährlich stattfindende Bundeskongress bietet den mehr als 500 teilnehmenden FSH-Mitgliedern und zahlreichen Gästen die Gelegenheit, Vorträge von Experten aus Praxis und Forschung zu hören, Erfahrungen auszutauschen und das Gefühl zu erleben, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein.

Internet-Redaktion der FSH


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