Frauenselbsthilfe nach Krebs gründet Netzwerk - Neues Unterstützungsangebot für junge Frauen mit Krebs

Junge Frau

Bonn, 11. Mai 2015 – Wenn junge Frauen an Krebs erkranken, brauchen sie besondere Unterstützung. Häufig ist die Familienplanung noch nicht abgeschlossen oder es sind kleine Kinder zu betreuen. Außerdem ist die psychische Belastung zusätzlich hoch, weil die Erkrankung in jungen Jahren meist sehr aggressiv ist. Am Wochenende wurde von engagierten jungen Betroffenen ein bundesweites Netzwerk mit dem Namen:

„NetzwerkStatt Krebs – Junge Selbsthilfe“ gegründet. Initiatorin ist die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), eine der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisationen in Deutschland. 
„Unser Netzwerk wird jungen Betroffenen die Möglichkeit bieten, sich untereinander auszutauschen und Kontakte zu knüpfen“, beschreibt Sonja Heller, die neugewählte Sprecherin des Netzwerks, eines der Ziele. „Außerdem konzipieren wir zurzeit eine Website, die qualitätsgesicherte, an der Zielgruppe orientierte Inhalte zur Verfügung stellt.“

Auch von politischer Seite wird der Bedarf gesehen. Karin Meißler, Bundesvorsitzende der FSH, erläutert: „Unser Antrag beim Bundesministerium für Gesundheit zur Unterstützung des Projekts wurde sofort bewilligt. Nun stehen uns die Gelder zur Verfügung, um den Aufbau des Netzwerkes schnell vorantreiben zu können.“

Das erste Treffen von „NetzwerkStatt Krebs – Junge Selbsthilfe“ findet Ende August im Rahmen der FSH-Bundestagung in Magdeburg statt. Junge Frauen, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich in der Bundesgeschäftsstelle der FSH melden (Tel. 0228 – 33 88 94 02 / Mail: kontakt@frauenselbsthilfe.de). Noch gibt es ein paar freie Plätze. Die Kosten für Fahrt, Unterbringung und Verpflegung werden übernommen.

Bundesvorstand der Frauenselbsthilfe nach Krebs

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