Zum Weltkrebstag am 4. Februar 2013

Wir begehen den Weltkrebstag heute (4. Februar 2013) nunmehr zum sechsten Mal, seit er von der Welt-Krebsorganisation UICC ins Leben gerufen wurde. Krebs ist die moderne Geißel der Menschheit weltweit. Er macht vor Staatsgrenzen keinen Halt und auch keinen Unterschied zwischen Arm und Reich. Es ist damit zu rechnen, dass bis 2030 jeder Mensch im Laufe seines Lebens mit Krebs konfrontiert wird, sei es als direkt Betroffener oder als Angehöriger.

Eine weltweite Bedrohung kann auch nur mit weltweiten Bemühungen bekämpft werden.  Prävention und Früherkennung haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass Menschen geschützt werden können bzw. durch eine frühe Behandlung eine verbesserte Heilungschance hatten. Auch die Behandlungsmethoden haben sich kontinuierlich verbessert. Das macht Hoffnung.

Ist das genug? Geben wir uns damit zufrieden?
Die Antwort kann nur "nein" sein.

Wir können die Forschung nur bitten auch bei geringen Ressourcen weiter am Ball zu bleiben.

Was ist die Aufgabe der Frauenselbsthilfe nach Krebs im Kampf gegen die Bedrohung?

Unsere bundesweit tätigen Gruppen betreuen täglich viele an Krebs erkrankte Menschen oder deren Angehörige. Sie fangen sie nach dem Schock der Diagnose auf, sprechen ihnen Mut zu, erzählen von ihren eigenen Erfahrungen. Nur durch unsere eigene Erkrankung sind wir in der Lage, uns wirklich in die Betroffenen hinein zu versetzen. Wir finden Zeit für Gespräche, die den Medizinern oftmals fehlt.

Diese psychosoziale Unterstützung für an Krebs erkrankte Menschen findet durch Selbsthilfeorganisationen ebenfalls weltweit statt. Dadurch fühlen wir uns an einem solchen Tag in besonderer Weise mit allen Selbsthilfeorganisationen auf der Welt verbunden.
Wir treten für die gleichen Ziele ein und eigentlich ist für uns jeder Tag ein Weltkrebstag.

Bundesvorstand der Frauenselbsthilfe nach Krebs

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