Feststellung der Pflegebedürftigkeit

Die neuen Pflegegrade richten sich danach, wie viel Hilfe jemand benötigt. Je höher der Pflegegrad, desto höher die Leistungen, die die Pflegebedürftigen erhalten.

  • PG 1 – geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit  
  • PG 2 – erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit 
  • PG 3 – schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • PG 4 – schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • PG 5 – schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung 

Vorgehen bei „falscher“ Einstufung bzw. Ablehnung 

Falls der Pflegebedürftige mit der jeweiligen Entscheidung seiner Einstufung in einen Pflegegrad nicht einverstanden ist, kann er Widerspruch einlegen. Wird der Widerspruch abgewiesen, kann Klage beim Sozialgericht erhoben werden. Wichtig ist hierbei, dass die in den Bescheiden/Mitteilungen enthaltenen Fristen für den Widerspruch oder für eine Klage beachtet und eingehalten werden. Ein Widerspruch ist formlos möglich. Es empfiehlt sich jedoch, den Widerspruch schriftlich unter Angaben von Gründen bei der gesetzlichen Pflegekasse bzw. dem Träger der privaten Pflegeversicherung einzulegen. 

Geprüft: Januar 2019/ Frauenselbsthilfe nach Krebs

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